Fragen zum neuen Energielabel

Häufige Fragen zum neuen Energielabel
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Es gilt für alle netzbetriebenen Staubsauger und Hybridstaubsauger. Die neue Richtlinie gilt nicht für Nass-Sauger, kombinierte Nass- und Trockensaugen, Akkusauger, Saugroboter und Industriesauger, Zentralstaubsauger, Bodenpoliergeräte und Sauger für den Außenbereich.

Ja, bereits gekaufte Geräte in Privathaushalten sind von den neuen Verordnungen nicht betroffen. Die neuen gesetzlichen Regelungen gelten nur für Staubsauger und Produkte, die nach dem 1. September 2014 verkauft werden.

Die neuen gesetzlichen Anforderungen wirken sich nicht auf die Qualität der vorhandenen Produkte aus. Ein altes, aber effizientes Vorwerk Produkt mit hoher Reinigungsleistung wird weiterhin besser sein als ein neues Produkt mit einer extrem niedrigen Wattzahl, aber einer schlechten Reinigungsleistung. Sowohl in der Vergangenheit als auch zukünftig war und ist die Reinigungsleistung das entscheidende Kriterium für den Verbraucher. Moderne Technologien und Materialien können diese jedoch in hohem Maße beeinflussen.

Eine hohe Nennleistung ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer hohen Reinigungsleistung, obwohl beides natürlich in einem Zusammenhang steht. Hier spielt die Effizienz des Staubsaugers eine größere Rolle. Ein effizientes Modell kann eine hohe Reinigungsleistung mit einer geringeren Nennleistung erreichen. Bei seinen Kobold Modellen hat Vorwerk schon immer erfolgreich und vor allem nachweisbar auf eine hohe Reinigungsleistung und Effizienz in Kombination mit niedrigem Stromverbrauch gesetzt.

Der Stromverbrauch und die Kosten hängen größtenteils davon ab, wie der Staubsauger im einzelnen Haushalt eingesetzt wird. Dabei spielen unter anderem Faktoren wie der Bodenbelag, die Staubmenge, Haustiere und die örtlichen Energiepreise eine Rolle. Das bedeutet, dass Verallgemeinerungen unmöglich sind. Die folgenden Zahlen können jedoch im Zusammenhang mit Energiekosten von Nutzen sein. Ein Dreipersonenhaushalt hat einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.560 Kilowattstunden an Strom, laut Angaben von www.die-stromsparinitiative.de, einer vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanzierten Initiative. Die EU-Verordnungen sehen vor, dass der Stromverbrauch von Staubsaugern vom 1. September 2014 an niedriger als 62 Kilowattstunden pro Jahr sein muss. Das bedeutet, dass weniger als zwei Prozent des jährlichen Stromverbrauches eines Haushalts auf das Konto des Staubsaugens geht.

Grundsätzlich gibt es für die vier Kobold Modelle VK150+HD50, VK150+EB370, VT270+HD50 sowie VT270+EB370 entsprechend vier Labels für alle europäischen Länder. Die Zylinder-Modelle VT270+HD50 bzw. VT270+EB370 sind übrigens nur in Deutschland und Österreich erhältlich. Zwei weitere zusätzliche Labels gelten rein für Italien, da hier ausschließlich der Folletto VK150+HD50 (Handstaubsauger mit Hartbodendüse HD50) oder der VK150+ EB370 (mit Elektrobürste) verkauft wird. Die Angaben auf den Labels für Italien sind aber identisch mit den anderen vier Labels. Der einzige Unterschied ist die Bezeichnung Folletto.

Die EU-Verordnungen definieren drei verschiedene Produktkategorien und unterscheiden damit die unterschiedlichen Staubsaugergeräte, die im Markt erhältlich sind: Staubsauger für Hartböden, für Teppichböden und Universalstaubsauger. Entsprechend diesen Vorgaben wurden die Kobold-Geräte mit unterschiedlichen Labels ausgezeichnet. So ist etwa der Kobold VK150+HD50 ein Staubsauger für Hartböden (Handstaubsauger mit Hartbo-dendüse). Und auch der Kobold VT270+HD50 fällt in diese Kategorie, und zwar als Bodenstaubsauger mit Hartbodendüse. Auf Grund dieser Zuordnung findet sich auf den Labels auch kein Wert zur Reinigungsklasse Teppichboden. Universalstaubsauger sind laut EU-Verordnungen der Kobold VK150+EB370 (Handstaubsauger mit Elektrobürste) und der Kobold VT270+EB370 (Bodenstaubsauger mit Elektrobürste). Mit diesen Geräten lassen sich Teppiche und Hartböden gleichermaßen reinigen. Daher sieht das Label für diese Modelle entsprechend Werte zu beiden Reinigungsklassen, also Teppich und Hartboden, vor.

Vorwerk erzielt für den Kobold VK150 bzw. Folletto VK150+HD50 (Hand-staubsauger mit Hartbodendüse) sowie für den Kobold VT270+HD50 (Bo-denstaubsauger mit Hartbodendüse) die bestmögliche Bewertung A. Das entspricht einem jährlichen Energieverbrauch von weniger als 28 Kilowatt-stunden, kurz kWh. Auch in Kombination mit der EB370 Elektrobürste schneiden hier unsere Modelle Kobold VK150 bzw. Folletto VK150 Hand-staubsauger und der Kobold VT270 Bodenstaubsauger gut ab: Sie erhalten die Note B. Damit wird diesen Produktkombinationen ein Energieverbrauch von weniger als 34 kWh pro Jahr bescheinigt. Diese insgesamt guten Bewertungen bestätigen Vorwerks Anspruch, beste Reinigungsleistung bei effizientem Energieeinsatz zu erzielen.

Die B-Note bestätigt, dass wir mit einem geringen jährlichen Energiever-brauch von weniger als 34 kWh pro Jahr die hohen Anforderungen nach energiesparenden Geräten erfüllen. Zudem wurde in den Testverfahren, Grundlage aller Einstufungen für das EU-Label, die Elektrobürste mit gewer-tet. Die EB370 benötigt zusätzliche Energie, um jene hervorragenden Reini-gungsleistungen zu erzielen, für die Vorwerk bekannt ist und die das Label ja auch belegt: In der Kategorie Reinigungsklasse Teppichboden haben wir ein B, in der Kategorie Reinigungsklasse Hartboden haben wir ein A erzielt. Ob-gleich die EB370 also mehr Strom benötigt, erzielt der Verbraucher ein sehr gutes Reinigungsergebnis in kurzer Zeit, was sich wiederum positiv und damit verbraucherfreundlich auf den Stromverbrauch auswirkt.

Die Einstufung C bescheinigt uns eine Reinigungsleistung von mehr als 105 Prozent, was unserer Ansicht nach mit Blick auf das Testverfahren ein gutes Ergebnis ist. Denn der Wert wird bei maximaler Saugleistung über einer höl-zernen Prüfplatte ermittelt, die zusätzlich eine diagonal verlaufende Prüfritze aufweist. Im Test müsste das Gerät über der Prüfritze nicht 100 Prozent, sondern 111 Prozent des Schmutzes aufnehmen, um die beste Bewertung A zu erhalten. Mit der Note C können wir also sehr zufrieden sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass unsere Geräte zudem sehr gut Grobschmutz wie beispielsweise Maiskörner aufsaugen. Würden wir die Reinigungsleistung gemäß den Prüfkriterien erhöhen, um etwa eine höhere Bewertung zu errei-chen, könnte dies unsere Resultate bei der Grobschmutzaufnahme ver-schlechtern. Das ist aber unserer Ansicht nach nicht anwenderfreundlich.

Mit der EB370, der elektrisch betriebenen Bürste als Vorsatzgerät, lassen sich sehr gut Fasern oder Haare aufsaugen, was wichtig etwa für die Besitzer von Haustieren ist. Sie ist zudem sehr geeignet für die Grobgutaufnahme, die Front- und Randabsaugung und das Aufrichten des Teppichflors. Leider wer-den diese guten Eigenschaften in den Testerfahren nicht erfasst und fließen nicht in die Bewertung der Reinigungsklasse Teppichboden mit ein.

Die Produktkombinationen bekommen in der Reinigungsklasse Hartboden die bestmögliche Bewertung A, in der Reinigungsklasse Teppichboden ein B. Diese Einstufungen belegen, wie vielseitig einsetzbar sie sind und wie gut sich Teppich wie Hartboden reinigen lassen. Die eingesetzte und mit getestete Elektrobürste EB370 zeigt sich hier von ihrer besten Seite: reinigungsstark mit nur geringem zusätzlichen Energieverbrauch. Allerdings werden die vielen weiteren Vorteile der EB370 nicht mit getestet und zeigen sich demnach auch nicht in der Bewertung.

Die HD50 Hartbodendüse ist speziell auf die Reinigung von Hartböden aus-gerichtet, da sie auf Grund der flexiblen Gummilippe hervorragend groben Schmutz wie zum Beispiel Maiskörner aufsaugt. Für Verbraucher, die regel-mäßig ihren Sauger für die Grobgutaufnahme einsetzen, ist die Hartbodendü-se daher ideal geeignet. Zudem hätte eine höhere Bewertung der HD50 schlechtere Ergebnisse bei der Grobschmutzaufnahme zur Folge. Das ist nicht im Sinne der Verbraucher, weshalb wir mit der Note C zufrieden sind.

Wir erzielen bei beiden Produktkombinationen gute Werte mit zum Beispiel 84 dB für den VK150 und den VT270 in Kombination mit der HD50 Hartbo-dendüse. In Kombination mit der EB370 Elektrobürste stehen unsere Modelle VK150 und VT270 mit 81 dB noch etwas besser dar. Da sich das Messverfahren geändert hat, weichen diese Werte auch von den bislang kommunizierten Angaben in den Gebrauchsanleitung ab. Der Schalleistungspegel der Sauger ist aber gleich geblieben.

Für die Produktkombinationen aus Kobold bzw. Folletto VK150 sowie Kobold VT270 mit der HD50 Hartbodendüse erzielen wir einen durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von 26,7 kWh. Gute Werte werden uns auch für die Produktkombinationen aus Kobold bzw. Folletto VK150 sowie VT270 mit der EB370 Elektrobürste bescheinigt: Hier erreichen wir einen durchschnitt-lichen jährlichen Energieverbrauch von 32,9 kWh pro Jahr.

Für alle Produktkombinationen erhalten wir die bestmögliche Note A. Das belegt, wie sauber die Ausblasluft unserer Sauger ist. Mehr als 99,99 Prozent des Allergien auslösenden Hausstaubs werden zurückgehalten. Daher sind unsere Geräte auch bestens für Allergiker geeignet.

Grundsätzlich sind die Anforderungen an die Geräte sehr anspruchsvoll, was im Sinne der Verbraucher und im Sinne von notwendigen Energieeinsparungen sicher richtig ist. Sie gehen aber auch von Bedingungen aus, die nicht immer in einem typischen Privathaushalt anzutreffen sind. Dazu ein Beispiel: Der Test zur Erfassung der Schmutzaufnahme auf Teppich erfolgt bei maxi-maler Saugleistung auf einem (Wilton-)Teppich und mit leerem Staubsaugerbeutel. Im Alltag wird der Nutzer seinen Staubsauger je nach Beschaffenheit des Bodens einsetzen. Handelt es sich etwa um einen Teppich mit langem Teppichflor, kann sich die Düse bei hoher Saugleistung festsau-gen. Der Nutzer wird sein Gerät also eher auf geringere Leistung einstellen. Und auch der Beutel ist nur nach dem Wechsel völlig leer. Kommen Besonderheiten wie etwa Haustiere mit entsprechend vielen Tierhaaren dazu, sind die Anforderungen an einen Sauger höher als bei einem Haushalt ohne Tiere – Punkte, die nicht mitberücksichtigt werden.

Das Label bietet dem Verbraucher grundsätzlich eine erste Orientierung, um Energieverbrauch und Leistungen der Staubsauger miteinander vergleichen zu können. Dazu sind standardisierte Testverfahren nötig, die allerdings Be-sonderheiten oder zusätzliche Leistungsmerkmale der Sauger nicht erfassen und auch eine gründliche Reinigung nur bedingt darstellen. Denn Aspekte wie die Aufnahme von Fasern, Haaren oder Grobgut bis hin zu Front- und Randabsaugung sowie Aufrichten des Teppichflors sind nicht Gegenstand der Tests. Die Vorteile etwa, die unsere Elektrobürste bzw. unsere Hartbodendüse hier bieten, werden daher im Energie-Label auch nicht bewertet.

Die Energieeffizienzklasse im oberen Bereich des Labels dominiert in gewisser Weise das Label, ist aber nur ein einzelner Wert. In Summe sollte der Verbraucher auch die anderen Kategorien wie Reinigungsklasse auf Teppich und Hartboden unter die Lupe nehmen. Und vor allem das eigene Nutzungs-verhalten und die eigenen Bedingungen zu Hause bedenken. Beispiele sind etwa, ob Kinder oder Tiere im Haushalt sind und das Gerät hier viel stärker saugen muss und vor allem öfter zum Einsatz kommt.

Im Zuge unseres Leistungsversprechens und unseres Qualitätsanspruchs verbessern wir fortlaufend unsere Produkte. Das zielt natürlich im Besonderen auf die Aspekte Energieeffizienz und Reinigungsleistung ab und entspricht auch den Erwartungen der Verbraucher an unsere Staubsauger. Die den Verbrauchern bekannten +++-Bewertungen und damit höheren Einstufungen für andere Geräte spiegeln den aktuellen Standard und damit die neuesten technischen Entwicklungen wieder. In der Produktkategorie Staubsauger sind die Anforderungen für das EU-Label bereits hoch angesetzt worden. Eine Bewertung A entspricht danach eine sehr guten Leistung.

Die Nennleistung beträgt bei unseren einzelnen Geräten ohne Zusatzgeräte 800 Watt – und das schon vor der Einführung der Energielabels. Das zeigt, dass sich Vorwerk unabhängig von gesetzlichen Vorgaben oder EU-Regelungen schon immer für energieeffiziente Geräte engagiert.

Grundsätzlich sind Energieeinsparungen immer zu begrüßen, wie auch deren nachhaltige Umsetzung. Das entspricht auch unserem Anspruch an höchste Reinigungsleistung in Kombination mit umweltbewusstem Einsatz der Gerä-te. Blanke Fakten rein zum Energieverbrauch oder Aussagen rein zur Wattzahl sagen aber nicht aus, wie effizient und gründlich ein Gerät saugt. Denn Geräte mit schwacher Saugkraft werden häufiger und vor allem länger eingesetzt, um den Schmutz aufzunehmen. Und das sind dann die Faktoren, die den Energieverbrauch in die Höhe schnellen lassen.

Wichtig ist in dem Zusammenhang zu erwähnen, dass etwa die EB370 sinn-voll ist, um bestmögliche Reinigungsergebnisse zu erzielen. Denn es gilt: Je stärker die Reinigungsleistung, desto mehr verkürzt sich die Saugzeit, was sich wiederum vorteilhaft auf den Energieverbrauch auswirkt. Wir streben nach fortlaufender technischer Weiterentwicklung, um die Reinigungsleistung mit möglichst effizientem Energieverbrauch weiter zu verbessern. Daher bieten wir auch eine übersichtliche Bandbreite an Produktkombinationen an. Das ist im Sinne der Verbraucher und im Sinne umweltbewusster Produkte.

Der Stromverbrauch und die Kosten hängen wesentlich von der Anwen-dungssituation im individuellen Privathaushalt ab (z. B. Bodenbelag, Schmutzaufkommen, Haustiere, lokale Energiekosten, Häufigkeit Einsatz des Saugers) und lassen sich pauschal nicht beziffern. Ein anschauliches Beispiel zeigt dem Verbraucher aber, wie sich die eingesparte Energie nutzen lässt: Der Energieverbrauch in den Energieeffizienzklassen A-G steigt jeweils um sechs kWh. Das entspricht etwa sechs Waschmaschinenladungen bei 60 Grad. Verbraucher, die einen Staubsauger der Energieeffizienzklasse A einsetzen, können danach jedes Jahr zusätzliche 36 Waschladungen bei 60 Grad waschen.